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Die 3. Auflage (1914) mit diesem stolzen Vermerk auf Seite 2:

Die zweite Auflage dieses Buches in Höhe von etwa 9000 Exemplaren wurde von der Hamburger Oberschulbehörde erworben. 7600 Exemplare wurden Weihnachten 1913 den im letzten Schuljahr stehenden Knaben als Mitgabe für den Lebensweg geschenkt. Der Rest wurde in die Hamburger Volksbibliotheken eingestellt.

Buch 1914

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Das Buch von 1913

»Seefahrt ist not!« las ich als Junge, meine auch, daß ich mich damals widerstandslos vom Wellengang der Erzählung ergreifen ließ. Gorch Fock erzählt vom Finkenwerder Seefischer Klaus Mewes und von dessen Sohn Klaus, seiner Unbändigkeit halber auch Störtebeker genannt. Der Kleine will unbedingt zur See wie sein Vater. Seine Mutter Gesa, eine Bauerntochter, sucht ihn gründlich davon abzubringen, nachdem ihr Mann mit seinem Ewer im Skagerrak untergegangen ist. Das Vorhaben bleibt erfolglos: Am Schluß des Romans läuft der jüngere Klaus Mewes mit eignem Kutter zum riskanten Austernfang aus, die Mutter inzwischen »vor Gram gestorben«,*) wie es im Buch heißt.

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*) Gorch Fock: Sämtliche Werke in fünf Bänden. Hg. von Jakob Kinau. Bd. 3. 18. – 20. Tsd. Hamburg: Glogau 1941 (im Folgenden GF III), S. 352.