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Blutlaugensalzbeladen ziehn die Kähne
Klaus M. Rarisch und andere noch zu entdeckende Dichter
Ernst-Jürgen Dreyer

Die wahren Gedichte der Gegenwart lernt man nicht durch Rezensionen kennen. Man findet sie weder in den Buchhandlungen und Bibliotheken noch unter »Neue Gedichte« im Feuilleton. Man wird ihrer durch Zufall teilhaftig; sie verbreiten sich auf die vor-gutenbergische Art: durch Abschriften und Briefe, wie seinerzeit Petrarcas Canzoniere. Allenfalls steht eines oder das andere in einer längst eingegangenen Zeitschrift oder einer Sammlung aus einem verschollenen Kleinverlag. Wer es nicht glaubt, der verifiziere die folgenden Stücke aus der Kollektion, die einem im Lauf eines fünfzigjährigen Lebens zuwächst.

Das erste stammt von Dieter Frycia, der mir vor den fünfundzwanzig Jahren, seit denen ich ihn aus den Augen verloren habe, sein Veröffentlichungsplacet gab.

    Dieter Frycia

    Heute

    Verlasse ich dies wieder still gewordene
    Zimmer Nacht und trete hinaus
    In die verwehten Straßen des ganzen Vaterlands,
    Um die Gewichtigen zu hören, ein Lachen, ein Geschrei.

    Die Chaussee des Lichts entlang, streife
    Ich bestürzt Gewebe längst durchschauten Dunkels,
    Dort ist die bewegende Farbe, sagt man.
    Und dort der schon erlöschende Mund,
    Sein abwärts geneigtes Gespräch.
    Die Zweifler bleiben unter sich wie je.

    Es sei nur einer weinend gesehen worden.
    Die Ursache der Tränen sei nicht klar zu erkennen.
    Die einen setzen sich so fort, die anderen anders.

    Ich aber schreibe Vaterland an die geschlossenen Türen,
    An die Wölbung gekrümmter Lippen
    Des Erlöschens, auf die Schatten auch des
    Sinkenden Gesprächs, an die Hügel so oder so,
    Über die Mauern der Städte, weiß und grau:
    Und ich besitze diese Kühle furchtbar.

    Aber ich will aus dieser Nacht gehen ans Tor.
    Seit hundert Jahren weiß ich tun die Zärtlichkeit und Härte dieses Wegs.

Ebensowenig wie den Namen Dieter Frycia wird man den Namen R.Z. kennen. R.Z. (geb.1934) stimmte der Veröffentlichung des folgenden Liebesgedichts unter der Bedingung zu, daß sie anonym geschehe.

    R. Z.

    Möndlein Möndlein meiner Nacht

    Möndlein Möndlein meiner Nacht,
    sollst in meinen Küssen baden,
    aus dem Meer der Küsse steigen,
    und dein Leuchten hinter Zweigen
    hüllen weiß wie Tücher Schwaden
    Nebels, Nebels und der Nacht.

    Seh um Mitternacht erwacht
    dich im Glanz, der den von Küssen
    süß Gebadeten zu eigen
    schweben, schlafen, schlummern, schweigen
    in den Laken, in den Kissen
    Nebels, Nebels und der Nacht.

    Mit geschlossenen Augen ruht
    auf den nächtlichen Gestaden
    Mondes Antlitz, und vom Sehen
    schwer und trunken bleiben stehen
    meiner Küsse, die dich baden
    Flut und Ebbe, Ebb’ und Flut.

    Nebels, Nebels und der Nacht
    weiße Tücher fallen müssen,
    aber du sollst bei verborgen
    in der Nacht gereiftem Morgen
    untergehen in den Küssen,
    Möndlein Möndlein, meiner Nacht.

Und Dieter Volkmann (ebenfalls geb.1934) kann sich gegen das Zitiertwerden sowieso nicht wehren: Volkmann, seit mehr als zwanzig Jahren schwerer Alkoholiker, »lebt«, unter Gebrechlichkeitspflegschaft, unheilbar verblödet, in einer Berliner Nervenklinik. Von ihm zitiere ich ein Gedicht von acht Zeilen *):

    Dieter Volkmann

    Ekloge I

    Drei Küsse Wind im Haar, das Herz voll Wiesen,
    so hohes Schwalbensegel, träume ein;
    wo einst die Hörner heller Hirten bliesen –
    ein Herzschlag Moos auf Stamm und Stein.

    Der Tod hat sich im Apfelbaum verstiegen,
    sein Schläferatem tanzt im Sonnenstaub:
    Du kannst die Stunden um die Schläfen biegen
    und bist umwandert wie die Frucht vom Laub.

Vielleicht stört den Leser an diesen Gedichten ein »alter Duft aus Märchenzeit«. Daß sich der Tod im Apfelbaum verstiegen hat, ist tatsächlich ein (Grimmsches) Märchenmotiv: das Motiv vom utopischen Augenblick der angehaltenen Zeit, der Ewigkeit wird wie Suleikens Bild im sprechenden Spiegel. Die »Wiesen« Volkmanns sind ja die von vor dem Fallout von Tschernobyl; das »Möndlein« R.Z.s ist ja wohl noch der Mond vor seinem Altern unter den Beinen der Monderkundungsspinne; und wie weit muß man erst zurückgehen, um an den verschlossenen Türen das Wort »Vaterland« noch zu entziffern. – Wen also dieser alte Klang als »nicht modern genug« abstößt, nun, den verweise ich auf einen vierten Dichter, mit dem ich zum Kern dieses Aufsätzchens komme. Nicht, daß bei ihm die »alten Mären« fehlten – gleich durch die ersten Zeilen des nächstzuzitierenden Gedichts hört man ja den Schubertschen »Brunnen vor dem Tore« hindurchtönen –, aber sie sind alle entsetzlich zerstört, so, als wäre die Schrecksekunde über sie hingegangen, die durch die Verbannung des Todes in den Apfelbaum für einen trügerischen Ewigkeitsaugenblick noch hinausgezögert worden war. – Das Gedicht steht in einem gedruckten Lyrikband: Klaus M.Rarisch, Das gerettete Abendland; Songs und Hymnen. Aber es gehört dennoch hierher: denn wer wird schon bei einem Kleinverlag von wissenschaftlichem Programm (Wissenschaftlicher Verlag A.Lehmann, Gerbrunn, 1982), der zu kuriosen Bedingungen und ohne die Verpflichtung zu Werbung und Absatz auch Belletristik aufnimmt, nennenswerte Lyrik vermuten? Wer so ein Buch rezensieren?

    Klaus M.Rarisch

    Die Glatzenperücke

    Als jede Linde in dem Land entlaubt war,
    vorm Tor die Brunnen auf zu rauschen hörten
    und nicht nur Toren sich darob empörten,
    den Braven gar der Schafsschlaf schnöd geraubt war,

    dieweil ihr Ohr für Schwichtigung ertaubt war,
    Ministerlisten länger nicht mehr störten
    den Mob, den umweltsumwälzungsbetörten:
    da stülpte sich der Kanzler auf das Haupthaar

    die spiegelglanzglattplatte Amtsperücke,
    auf daß er sich als Glatzenkönig schmücke,
    um kahl und kühn das Schlimmste zu verhindern.

    Vor der Nation steht nackt von Fuß bis Scheitel
    er, dem gewissensbissig alles eitel,
    und fragt sich stumm: Wie sag ichs meinen Kindern?

Als ich 1983 durch einen Zufall Rarischs Gedichte in die Hand bekam, geriet ich alsbald in den Bann ihrer Klänge, die mich bis zur Belästigung verfolgten und sich noch nachts mir im Kopf drehten »wie blinde Schnucken auf der Heide«. Während einem doch oft das erinnernde Gedächtnis Synonyme unterschiebt, bis man unter den möglichen Varianten einer Reimzeile (etwa »dort darf die Brust in Tränen sich ergießen«; »dort wird das Herz in Klagen sich ergießen«; »dort mag das Aug in Tränen sich ergießen«; »dort kann die Brust in Klagen sich ergießen«) das Original kaum mehr herausfände, sitzt bei Rarisch jede Silbe so dicht in einem Gefüge von Assonanzen, daß sie zwischen den Nachbarwörtern und -silben eingeklemmt ist wie ein Steinchen zwischen den Nachbarsteinchen eines Mosaiks: keines kann man ver- oder ersetzen. Man probiere es mit dem Wort »schnöd« in der vierten Zeile: »schnöd« sitzt nicht nur unverwechselbar alliterierend hinter dem Wort »Schafsschlaf« (das sich auf »Brav-« binnenreimt), sondern noch mehr: es »blökt« sogar! Oder man versuche die alliterierenden Einsilbler »kahl« und »kühn« in Zeile 11 umzustellen, ohne daß es erstens sofort eine Dissonanz gäbe (ist doch das »ü« von »kühn« dem »i-Verlauf« in »das Schlimmste zu verhindern« benachbart). Und ohne daß man zweitens die Perspektive verlöre, die sich mit den Worten »Amtsperücke« und »König« auftut und die in einem Paar Epitheta ornantes heimlich bei »Karl dem Kühnen« (und vielleicht noch dem Kahlen) mündet: ein historischer Hintergrund, vor dem dann der Kanzler doppelt nackt vor der Nation steht. »Nackt«, das heißt: ratlos; ohne Hilfsmittel; mit leeren Händen; die traurige Wahrheit; der Offenbarungseid; die nuda veritas. Wie will man einem nackten Mann in die Tasche greifen? – Oder vielleicht doch nicht sowohl nackt als vielmehr mit Nacktheit zugleich »geschmückt« (»auf daß er sich als Glatzenkönig schmücke«): noch die »nackte Wahrheit« ja ist »Perücke«, was dem Wort »eitel« in Zeile 13 seinen Doppelsinn gibt. Vor welcher Nation kann der Kanzler schließlich stehen als vor der Fernsehnation? Immerhin: die Stummheit, die ihn in der letzten Zeile überfällt, ist ehrlich, wenn ihm vielleicht auch weniger der Laubverlust der Linden die Sprache verschlägt als die Ertaubung des öffentlichen Ohrs für weitere Beschwichtigungen.

Aber das sind nur Deutungsversuche (des noch am leichtesten zu deutenden Sonetts aus dem »Geretteten Abendland«), die vieles offen lassen: Was heißt zum Beispiel »gewissensbissig«: wessen Gewissen ist es, das da um sich beißt? Und was heißt »umweltsumwälzungsbetört«: besagt es nicht, daß der Mob selber erst die Umwelt so tödlich umgewälzt hat, daß seine Empörung nun auch bloß wieder Mode ist? wie denn ja das Wort »Umweltsumwälzung« wie das zerstotterte Wort »Umwelt« klingt.

Für dieses klangliche Zerkauen und Breitreden eines Modethemas bietet der Titel des folgenden Sonetts ein brillantes Beispiel: »Wiedervereineiigung«. Darin steckt »Wiedervereinigung« (und beim flüchtigen Hinblicken liest man es auch so), aber es klingt, als bekäme der Sprecher des Worts beim Diphthong »ei« die Maulsperre; er kommt vom Klang »ei« nicht los; es geht ihm wie dem im Dienst ergrauten und Kreide kauenden Cowboy in Rarischs »Teufelstrillersonett«:

    Umsonst! Sein Schrei bleibt »Ei«. »Ei« trifft nicht zu.

Aber siehe da: »Ei« trifft doch zu: Klang, Silbe und Wort fallen ineins:

    Klaus M.Rarisch

    Wiedervereineiigung

    Ein Siamzwilling, sanft wie einst Paul Heyse,
    folgt dem Gesetz, sich zu reproduzieren,
    läßt sich loyal lebendigen Leibs halbieren,
    daß jeder Teil sich liebesstark erweise.

    Da kommt de Gaulle auf einer Galareise
    nach Siam, seine Nase vorzuführen.
    Die Massen voll Emphase intonieren
    dem Gast zum Preise laut die Marseillaise.

    Doch unbeglänzt vom fremden Nasenglanz
    drehn sich wie blinde Schnucken auf der Heide
    die Zwillingshälften im Zweiphasentanz:

    so zum Ekstasenkranz verschlungen beide,
    sind sie bald Weibesleib, bald Leib des Manns,
    und keines ganz – bis daß der Tod sie scheide.

Das Gedicht ist noch rätselhafter – bei einer absurden Kohärenz des Disparaten. Horcht man in die Klänge, so sieht man gerade im zweiten Quartett, das thematisch herauszufallen scheint, ein Assonanzengewebe sich anspinnen, dessen Auslöser genau die »Nase« ist, die da de Gaulle in die siamesischen Angelegenheiten steckt. Auf »Nase« reimt sich (stets im Innern der Zeilen) »Emphase«, »Phase«, »Ekstase«, wobei sich diesen Reimen ein zweiter Reim anzuhängen beginnt, der sich mit ihm zum »reichen« oder »Doppelreim« verbindet: »Glanz« zu »Nasenglanz«, »Tanz« zu »Zweiphasentanz«, »Kranz« zu »Ekstasenkranz«, bis zuletzt dieser zweite Reim unverbunden übrigbleibt: »Manns« und (in der Mitte der letzten Zeile) »ganz«. Graphisch dargestellt folgende Mischung und Entmischung

– das getreue Bild des Tanzes selbst, ja sogar vom Weibesleib und dem Leib des Manns. »Nase« (und alles, was sich darauf reimt) ist ein Wort weiblicher Endung; »Glanz« (und alles, was sich darauf reimt) ein männliches Reimwort; zum Kompositum sind sie »verschlungen beide« ... Ist diese Koinzidenz Zufall, dann ein solcher, der »im unbewußten Momente« nur einem Dichter geschenkt wird. Einem Dichter von absurdem Humor, der die Eckreime seiner Quartette spitz in die falsche Aussprache eines Fremdworts zulaufen läßt. (Indessen: »laut die Marseillaise« ist selber ein Witz: das »laise« der Marseillaise ist ja das Gegenteil von »laut«.) Dabei ist das Gedicht tief traurig: etwas Geheimnisvolles darin führt uns auf neue Art an die verschlossenen Türen des Vaterlands. Auch das »Siam«, das de Gaulles Nase beglänzt, sind wohl wir; und die Massen, die die Hymne eines mit sich selbst identischen Volks mit so kompensativer Emphase intonieren, vielleicht mit jenen Zwillingshälften identisch, die weder sich wiedervereineiigen noch voneinander loskommen können und stets um einander, um sich und ihr unlösbares Problem kreisen, bis – tröstlicher Schluß! – : »bis daß der Tod sie. scheide«. So leben wir also noch, und das ist für Rarisch keineswegs selbstverständlich. Freilich: wie. Damit kommen wir zum letzten der hier zu zitierenden Gedichte: Gleich dem »Möndlein« ist es ein Nachtgedicht, aber sein Thema ist solch globale Umnachtung, daß in ihr keinerlei Gestirn mehr blinkt und wir ratlos tappend uns darin drehn »wie blinde Schnucken auf der Heide« ...

»Wann dämmert aasiges Gewesensein?« Dies ist, wenn wir die Landschaft des »Geretteten Abendlands« durchstreifen, längst der Fall. »Die Stundengläser sind schon sandentleert«, heißt es in dem Sonett »Sterbenslänglich«; » – noch ehe er zu Aas wird, stirbt sein Sehnen« im »Prolog zum Nihil«; »Blutlaugensalzbeladen ziehn die Kähne / zu fremden Häfen. Herz, mein Herz, fahr wohl!« im Gedicht »Totensonnabend«. Der »Totensonnabend« ist der Tag, dem der Totentanz selbst folgen wird: das Wochenende jene zerfallende »Ewigkeit« vor dem Weltende: »Sekunden, von denen jede ewig währt« (»Sterbenslänglich«): der Tod steht schon (am Brunnen) vor dem Tor; noch sitzt er in dem (entlaubten) Baum; und noch und immer noch eine Sekunde ist uns vergönnt, bis man ihn entbannt. Der Zeile »Die Geigerzähler hören auf zu ticken« bedürfte es vielleicht gar nicht; sie bezeichnet nur das physische Ende, dem der Zusammenbruch des Geistes lange voraufgegangen ist. Wohl das schönste Gedicht Rarischs, eines der ganz großen Sonette deutscher Sprache, datiert den Augenblick dieses Einsturzes auf ein Jahr (1889), ja auf den Tag (7.1.) genau. Seitdem dämmert die Welt dahin, zu deren klarem Tag sich das Bewußtsein über so viele Stufen hatte heraufringen müssen:

    Ich
    Ich ... bin
    Ich bin, ... der ich bin

–: über die Erkenntnis, das Ebenbild Gottes zu sein, über die Gesetzestafeln, den babylonischen Turmbau, die Sintflut, den Stern des Bundes und, nachdem wir es denn so herrlich weit gebracht, die skeptische Frage, ob wir nicht besser (wie es Benn formuliert hat) »ein Klümpchen Schleim in einem warmen Moor« geblieben wären. Was seit dem Zusammenbruch Nietzsches gedacht und geformt worden ist, verdankt sich blitzhaft-»lichten Augenblicken« in der Nacht des Geistes: »Im Aug des Toten züngeln noch die Farben / zum Zackenblitz Erinnerung zusammen« –: das gilt für Volkmanns »Ekloge«, R.Z.s »Möndlein« und Frycias Verse ebensowohl wie für die vierzehn Zeilen Rarischs, in denen noch einmal, wie in einer Nußschale, der ganze Zyklus der alten Welt enthalten ist. Das Gedicht »Menschüber – menschunter«, nach Erscheinen des »Geretteten Abendlands« entstanden, steht nirgends gedruckt; es hat sich bisher – damit schließt sich der Bogen zum Ausgangspunkt dieses Aufsätzchens – abschriftweise und brieflich herumgesprochen und wird, mit der Erlaubnis des Dichters, hier erstmalig veröffentlicht.

    Klaus M.Rarisch

    Menschüber – menschunter

    Wer war es, wer sprach einst das Wort aus: Ich?
    Befiel der Urgedanke ihn: Ich bin?
    Erwuchs aus dem »Ich bin, der ich bin« Sinn?
    Erblickte er im Wasserspiegel: sich?

    Erkannte er, wem da sein Bildnis glich?
    Nahm Dornbusch er und Regenbogen hin?
    Ward Allverlust bewußt als Nichtsgewinn,
    da jäh die trübe Tierheit von ihm wich?

    Wie lange kann der klare Tag noch währen?
    Wann dämmert aasiges Gewesensein?
    Wird kommen, was da muß, schon vor der Zeit?

    Gebären neue Mythen sich und Mären?
    Mordkutschertat Turin – ein Geist stürzt ein:
    Weltwundwahndunkelwunschverlorenheit.



* ) Nach einer Abschrift. Das Gedicht ist allerdings einmal veröffentlicht worden in: sammlung leinfelden – handbuch neue lyrik, Leinfelden 1964, S. 42.

Der Aufsatz entstand 1986 – vor der Wende – und blieb damals ungedruckt; die zitierten Sonette erschienen vier Jahre später als Meiendorfer Druck 20 (Klaus M. Rarisch: Die Geigerzähler hören auf zu ticken. Neunundneunzig Sonette mit einem Selbstkommentar).

 

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